Greg F. Gifune & Sandy Deluca: Das Mädchen mit den leeren Augen

⚠️ Wichtige Inhaltswarnung: „Das Mädchen mit den leeren Augen“ ist ein Horror-Thriller und enthält sensible Themen wie den Suizid einer Figur (in Rückblende erwähnt), das spurlose Verschwinden von Menschen, ein Abgleiten in wahnhafte Zustände, Isolation, sektenartige Gruppendynamiken und klassische Horror-Elemente mit unheimlichen und beunruhigenden Szenen.

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Wer mit den genannten Themen empfindlich umgeht, sollte die Lektüre achtsam abwägen. Bitte sei achtsam mit dir.

Eine junge Malerin, ein Kunststipendium, eine abgeschiedene Künstlerkolonie. Was wie ein Traum beginnt, wird zum Albtraum. Greg F. Gifune und Sandy DeLuca haben mit „Das Mädchen mit den leeren Augen“ einen Roman geschrieben, der mich sofort an den „alten“ Stephen King erinnert – die Zeit, als King noch echten übernatürlichen Horror geschrieben hat, wie bei „Shining“, „Friedhof der Kuscheltiere“ oder „Carrie“. Genau diese Atmosphäre, gepaart mit Minas beklemmendem Abgleiten in den Wahnsinn, macht das Buch zu einem Highlight. Eine begeisterte 5-Sterne-Rezension!

📖 Buchdaten

Titel:Das Mädchen mit den leeren Augen
Autor:innen:Greg F. Gifune (Horror- und Krimi-Autor) und Sandy DeLuca (mehrfach für den Bram Stoker Award nominiert, selbst Malerin)
Originaltitel:The Still Place (2023, USA)
Übersetzung:Anke Kreutzer
Genre:Psycho-Horror / Horror-Thriller / Kunst-Thriller / Gothic Horror / Mystery
Reihe:Einzelband
Verlag:Knaur Taschenbuch
Erschienen:Juli 2026 (deutsche Erstausgabe)
Seitenzahl:ca. 304 Seiten
Einband:Taschenbuch (auch als E-Book und Hörbuch)
Preis:13,99 € (Print) / 9,99 € (E-Book)
Hörbuch:9h 4min, Argon Hörbuch, gesprochen von Rebecca Veil
Schauplatz:Abgeschiedene Künstlerkolonie in den USA
Erzählstruktur:Drei Zeitebenen (Prolog vor Mina, Minas Zeit, Epilog danach)

⭐⭐⭐⭐⭐

5 von 5 Sternen

Meisterhafter Psycho-Horror mit Old-School-Stephen-King-Vibes. Beklemmend, atmosphärisch, unheimlich!

Worum geht’s?

Mina hatte im Leben noch nicht viel Glück. Als junge Künstlerin schlägt sie sich mit einem Job an einer Schule durch, den sie hasst. Sie ist pleite, ihre kreative Ader verkümmert, das Leben fühlt sich stagnierend an. Als ihr ein renommiertes Kunststipendium angeboten wird, ist das für sie die Chance, endlich einen Neustart zu wagen. Sie nimmt es sofort an. Endlich Zeit zum Malen, endlich Ruhe, endlich ein Ort, an dem sie sich als Künstlerin verwirklichen kann. Sie packt ihre Sachen und reist zu der abgeschiedenen Künstlerkolonie in einer abgelegenen Region.

Am Anfang ist Mina begeistert. Die Ruhe, die kreative Umgebung, die Möglichkeit, sich ganz auf ihre Kunst zu konzentrieren – alles scheint perfekt. Doch bald beginnen die Albträume. Mina sieht Dinge, die nicht da sein können. Sie malt Menschen, die sie nie gesehen hat. Sie fragt sich, ob sie den Verstand verliert. Als ihr Bekannter Ralph sie besucht, erzählt er ihr Schockierendes: Der Künstler, der vor ihr das Stipendium hatte, ist spurlos verschwunden. Und der davor hat sich selbst das Leben genommen. Was zur Hölle stimmt mit dieser Künstlerkolonie nicht? Was sind das für mysteriöse Bilder, die überall hängen? Was für merkwürdige Rituale finden hier statt? Und warum hat die Gemeinschaft sich so vollständig von der Außenwelt abgeschottet? Mina gerät immer tiefer in einen Strudel aus Kunst, Wahnsinn und dunklen Geheimnissen. Ist es die Kolonie, die sie zerbricht? Oder war schon in ihr selbst etwas nicht in Ordnung?

Meine Meinung

Der „alte“ Stephen King lässt grüßen – ein wahres Kompliment

Das ist mein absoluter Höhepunkt beim Lesen und ein wichtiger Grund für die vollen 5 Sterne: Greg F. Gifune und Sandy DeLuca schreiben in einer Tradition, die mich sofort an den „alten“ Stephen King erinnert hat. Damit meine ich den King der 70er und 80er Jahre – den King von „Shining“, „Friedhof der Kuscheltiere“, „Carrie“, „Brennen muss Salem“ und „Der Talisman“. Die Zeit, als King noch echten übernatürlichen Horror geschrieben hat, mit isolierten Orten voller Geheimnisse, mit vom Übernatürlichen heimgesuchten Menschen, mit Atmosphäre statt reiner Spannungsdramaturgie.

Genau diese Old-School-Horror-Traditionslinie fehlt heute so oft in modernen Thrillern. Viele aktuelle Autor:innen setzen auf schnelle Cliffhanger, plotgetriebene Action, überraschende Twists. Alles gut und schön – aber die alte, langsam sich aufbauende, unheimliche Atmosphäre ist etwas Besonderes. Gifune und DeLuca beherrschen sie perfekt. Wenn Mina durch die Gänge der Künstlerkolonie geht, ihre Bilder betrachtet, den kalten Blick anderer Bewohner:innen spürt – dann ist das genau die Stimmung, die uns in „Shining“ durch das Overlook Hotel getragen hat. Wer den „alten“ Stephen King vermisst, wird hier absolut fündig.

Minas Abgleiten in den Wahnsinn – meisterhaft dargestellt

Was mich am stärksten beeindruckt hat, ist die Art und Weise, wie Gifune und DeLuca Minas psychischen Abstieg darstellen. Das ist große Kunst. Am Anfang lernen wir Mina als sympathische, hoffnungsvolle junge Frau kennen. Wir mögen sie, wir fiebern mit ihr. Und dann beginnt langsam, ganz langsam, etwas zu bröckeln. Zuerst nur kleine Momente: ein Blick, den sie gesehen hat, aber niemand sonst. Ein Geräusch, das keiner gehört hat. Ein Bild, das anders aussieht als am Vortag. Kleine Risse in der Realität.

Was die Autor:innen so brillant machen: Sie lassen uns lange im Unklaren. Ist Mina wirklich Opfer übernatürlicher Vorgänge? Oder verliert sie tatsächlich den Verstand? Beide Möglichkeiten bleiben lange offen. Diese Ungewissheit ist es, was uns Leser:innen mit ihr zittern lässt. Wir zweifeln mit ihr an ihrer Wahrnehmung. Wir versuchen zu unterscheiden, was real ist und was nicht – und scheitern genauso wie sie. Diese psychische Achterbahn ist zutiefst beklemmend. Wer schon einmal in der Realität Momente extremer Selbstzweifel erlebt hat, wird die Passagen als besonders eindringlich empfinden. Die Ich-Erzählperspektive verstärkt das Ganze noch. Wir sind direkt in Minas Kopf. Wir erleben ihre Angst, ihre wachsende Verwirrung, ihre panische Selbstinfragestellung von innen. Das ist meisterhafte Psycho-Horror-Erzählkunst.

Die düstere Künstlerkolonie

Das Setting der abgeschiedenen Künstlerkolonie ist eine echte Stärke des Buches. Gifune und DeLuca konstruieren einen Ort, der von Anfang an nicht ganz stimmt. Die Menschen dort sind irgendwie zu freundlich, zu introvertiert, zu abgeschottet. Die Kunst, die sie produzieren, hat einen düsteren Zug. Die Rituale, die sie pflegen, wirken wie aus einer anderen Zeit. Und die Zurückgezogenheit von der Außenwelt macht die Sache noch beklemmender.

Was mir besonders gefällt: Die Autor:innen kommen ohne aufdringliche Belehrungen aus. Sie zeigen die düsteren Aspekte der Kolonie subtil, atmosphärisch, oft nur durch Andeutungen. Es gibt keinen Moment, in dem jemand Mina (oder uns) direkt sagt: „Achtung, hier stimmt was nicht!“. Stattdessen wächst das Gefühl langsam. Wir sehen es in kleinen Details – einem seltsamen Symbol an einer Tür, einer beiläufig erwähnten Praxis, dem Blick eines der älteren Bewohner. Diese subtile Erzählweise ist typisch für großen Horror. Sie zieht uns hinein, ohne uns zu erschlagen. Wir werden zu Detektiv:innen der Andeutungen – und das ist ein wirklich befriedigendes Leseerlebnis.

Sandy DeLuca als Kunst-Expertin

Ein besonderer Aspekt, den ich hervorheben möchte: Sandy DeLuca ist selbst Künstlerin. Sie malt großformatige expressionistische Gemälde. Diese eigene Praxis merkt man dem Buch auf jeder Seite an. Die Beschreibungen von Minas Malprozess, die Details über Farbwahl, Pinseltechnik, Leinwand-Vorbereitung, künstlerische Blockaden und Durchbrüche – all das wirkt authentisch und tiefgründig. Das ist keine oberflächliche Recherche, sondern gelebtes Wissen.

Was das Buch dadurch gewinnt: Eine Ebene, die vielen Horror-Thrillern fehlt. Kunst wird hier nicht nur als Kulisse benutzt, sondern als eigenständiges Thema behandelt. Die Frage, was Kunst mit der Psyche macht, was Kreativität kostet, wie Isolation Künstler:innen prägen kann, wie Bilder eigene Realitäten schaffen – all das wird verhandelt. Wer selbst kreativ tätig ist – ob als Maler:in, Autor:in, Musiker:in – wird viele der Momente besonders intensiv erleben. Für alle anderen ist es ein faszinierender Einblick in die Welt der bildenden Kunst. Diese Doppel-Autor:innenschaft aus einem etablierten Horror-Autor und einer Künstlerin ist wirklich glücklich gewählt und macht das Buch besonders.

Greg F. Gifune und sein Renommee

Auch Greg F. Gifune bringt einiges an Substanz mit. Der amerikanische Autor gilt in der US-Horror-Szene als einer der besten Thrillerautoren seiner Generation. Er lebt in Massachusetts – nicht unweit von Stephen Kings Heimat Maine – und arbeitet in den Genres Horror und Krimi. Seine Erfahrung merkt man dem Buch an: Der Aufbau der Spannung, das Timing der unheimlichen Momente, die Charakterisierung Minas als glaubwürdige, verletzliche Ich-Erzählerin – all das ist handwerklich souverän.

Was ich besonders schätze: Gifune schreibt psychologischen Horror, nicht Slasher-Gewalt. Es gibt keine expliziten Splatter-Szenen, keine sinnlose Grausamkeit. Der Horror ist innerlich, atmosphärisch, unheimlich. Genau die Art, die mich auch am „alten“ King so fasziniert hat. Wer Horror mag, aber vor grafischer Gewalt zurückschreckt, ist bei Gifune und DeLuca gut aufgehoben. Das Buch macht Angst, ohne widerlich zu sein. Ein feiner Unterschied, aber ein wichtiger.

Die Drei-Zeitebenen-Struktur

Die Erzählstruktur des Buches ist besonders klug: Es gibt eine Art Prolog aus der Zeit vor Mina, dann Minas eigene Geschichte im Mittelpunkt, und schließlich eine Art Epilog, der uns zeigt, was danach passiert. Diese Drei-Ebenen-Struktur schafft Kontext. Wir sehen, dass Minas Geschichte nicht die erste ist. Wir ahnen, dass etwas Größeres im Gang ist. Und wir bekommen am Ende die nötige Perspektive, um alles einzuordnen.

Was besonders schön ist: Die Prolog- und Epilog-Passagen haben einen etwas anderen Ton als Minas Hauptteil. Sie wirken distanzierter, fast wie Berichte aus alten Zeiten. Das erzeugt Kontrast zur Ich-Erzählung Minas, die uns emotional stark reinzieht. Diese sprachliche Vielfalt ist ein Zeichen von handwerklichem Können. Manche Leser:innen könnten vielleicht den Einstieg mit der Prolog-Passage etwas ungewöhnlich finden – aber ich fand es genau richtig. Er baut Erwartung auf, ohne zu viel zu verraten.

Das Hörbuch als Alternative

Wer lieber hört als liest: Auch das Hörbuch, gesprochen von Rebecca Veil, ist eine ausgezeichnete Option. Mit 9 Stunden 4 Minuten Länge und dem qualitativ hochwertigen Argon Hörverlag ist es eine solide Investition. Rebecca Veil bringt einen musikalisch geschulten Hintergrund mit – sie war ursprünglich Straßenmusikerin in Australien, studierte in Berlin Gesang und Komposition und arbeitet heute als Schauspieltrainerin.

Diese Ausbildung merkt man ihrer Erzählstimme an. Sie hat einen wunderbaren Rhythmus, kann die Spannungsmomente perfekt aufbauen und Minas emotionale Achterbahn glaubwürdig vermitteln. Für lange Autofahrten, Spaziergänge oder abendliche Entspannungsrunden ist das Hörbuch eine wirklich gute Wahl. Aber Achtung: Wer bei Horror-Themen leicht Albträume bekommt, sollte lieber tagsüber hören! Dieses Buch bleibt lange nach dem Zuhören noch im Kopf.

Klassischer Schauer-Horror in Bestform

Was diesem Buch seine besondere Qualität verleiht: Es ist echter, klassischer Schauer-Horror. In einer Zeit, in der viele „Thriller“ eher blutige Actionfilme in Buchform sind, ist es eine Freude, einen Roman zu lesen, der auf die alten Tugenden des Genres setzt. Atmosphäre statt Effekthascherei. Andeutung statt expliziter Darstellung. Psychologie statt Splatter. Das ist Horror, wie er in den goldenen Jahren von Stephen King, Peter Straub, Richard Matheson und Shirley Jackson geschrieben wurde. Und den man heute leider so selten findet.

Gifune und DeLuca ehren diese Traditionslinie. Sie modernisieren sie, ohne sie zu verraten. Sie schreiben für heutige Leser:innen, ohne die Qualität des klassischen Horror-Erzählens zu opfern. Das ist eine wertvolle Kombination. Wer Bücher wie Shirley Jacksons „Wir haben schon immer im Schloss gelebt“ oder „The Haunting of Hill House“ liebt, wird auch bei „Das Mädchen mit den leeren Augen“ glücklich. Ich sehe das Buch klar in dieser Traditionslinie – und das ist ein sehr großes Kompliment.

Warum 5 Sterne

Volle 5 Sterne von mir – und das aus mehreren Gründen. Erstens: Minas Abgleiten in den Wahnsinn ist psychologisch tief und meisterhaft dargestellt. Zweitens: Die Old-School-Stephen-King-Atmosphäre erinnert an die goldene Zeit des Horror. Drittens: Die düstere Künstlerkolonie ist ein Setting mit echter Substanz. Viertens: Sandy DeLucas Kunst-Expertise gibt dem Buch eine besondere Ebene. Fünftens: Die Drei-Zeitebenen-Struktur schafft Kontext und Kontrast. Sechstens: Es ist klassischer Schauer-Horror in Bestform.

„Das Mädchen mit den leeren Augen“ ist ein Roman, den ich Horror-Fans ohne jede Einschränkung empfehlen kann. Wer sich seit Jahren fragt, wo die Nachfolge des „alten“ Stephen King geblieben ist, wird hier fündig. Gifune und DeLuca sind zwei Autor:innen, die die Tradition würdig fortführen. Ich werde definitiv weitere Bücher von beiden lesen. Für dunkle Winterabende, kalte Herbstnächte oder auch heiße Sommertage mit Gänsehaut-Bedürfnis – dieses Buch ist die perfekte Wahl!

✅ Was mir gefallen hat

  • Old-School-Stephen-King-Atmosphäre
  • Meisterhaftes Abgleiten in den Wahnsinn
  • Düstere Künstlerkolonie als starkes Setting
  • Sandy DeLucas authentische Kunst-Expertise
  • Kluge Drei-Zeitebenen-Struktur
  • Psychologischer Horror ohne Splatter
  • Klassischer Schauer-Horror in Bestform
  • Hervorragende Hörbuch-Umsetzung

❌ Kleine Einschränkungen

  • Slow-Burn-Tempo, kein Actioner
  • Schwere Themen (Suizid, Wahnsinn)
  • Prolog-Struktur nicht für alle zugänglich
  • Wer keinen Horror mag, ist falsch

Mein Fazit

„Das Mädchen mit den leeren Augen“ von Greg F. Gifune und Sandy DeLuca ist ein wirklich starker Psycho-Horror-Thriller, der die Tradition des klassischen Schauer-Horrors würdig fortführt. Die Atmosphäre erinnert eindringlich an den „alten“ Stephen King – „Shining“, „Friedhof der Kuscheltiere“, „Salem“, „Carrie“. Minas Abgleiten in den Wahnsinn ist psychologisch meisterhaft dargestellt, die düstere Künstlerkolonie funktioniert als Setting hervorragend, und Sandy DeLucas eigene Kunst-Expertise gibt dem Roman zusätzliche Tiefe.

Klare 5 Sterne und meine wärmste Empfehlung. Wer Lust auf klassischen Horror ohne Splatter-Effekte hat, wer atmosphärische Bücher mit psychologischer Tiefe liebt und wer den „alten“ King vermisst, sollte unbedingt zugreifen. Wichtig: Bitte beachte die Inhaltswarnung – die Themen sind schwer. Wer damit umgehen kann, bekommt einen der besten Horror-Thriller des Jahres 2026. Ich freue mich schon riesig auf weitere Bücher von Gifune und DeLuca. Es ist so schön zu wissen, dass es noch Autor:innen gibt, die den echten Schauer-Horror lieben und beherrschen!

Für wen ist das Buch geeignet?
Für Fans des „alten“ Stephen King – „Shining“, „Friedhof der Kuscheltiere“, „Carrie“, „Brennen muss Salem“. Für Leser:innen von Shirley Jackson („The Haunting of Hill House“), Peter Straub, Richard Matheson und Dan Simmons. Für alle, die klassischen Schauer-Horror mit psychologischer Tiefe schätzen und Splatter-Effekte ablehnen. Für Kunst-Interessierte, die einen Roman aus dem Milieu der bildenden Kunst suchen. Auch für Fans von Filmen wie „Midsommar“ und „Hereditary“. Ideal für Herbst und Winter, aber auch für alle, die das ganze Jahr über gruseliges Kopfkino lieben.

Eher nicht geeignet für:
Leser:innen, die mit Themen wie Suizid, Wahnsinn oder Isolation aktuell nicht konfrontiert werden möchten. Auch nichts für dich, wenn du mit übernatürlichem Horror grundsätzlich nichts anfangen kannst – dieses Buch schwankt zwischen psychologischer Erklärung und übernatürlicher Deutung. Wer schnelle Actioner erwartet, sollte woanders suchen – dies ist ein Slow Burn mit langsam wachsender Atmosphäre. Und wer bei Kunst-Themen im Roman abschaltet, wird die vielen Mal-Passagen langweilig finden.

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Jessica

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