Reading Journal aesthetic: Diese 7 Materialien machen dein Journal Pinterest-tauglich

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Ein Reading Journal ist wie ein persönliches Leseandenken – gefüllt mit gelesenen Büchern, Lieblingszitaten, Bewertungen und kleinen Doodles. Aber bevor du loslegst: Welches Material brauchst du wirklich? Hier kommt die ehrliche Übersicht, damit du nicht das halbe Sortiment eines Bastelladens kaufst und trotzdem ein wunderschönes Reading Journal anlegen kannst.

📖 Reading Journal, Bullet Journal, Notizbuch – wo ist der Unterschied?

Ein Reading Journal ist ein Notizbuch, das du speziell für dein Leseleben führst. Du trackst gelesene Bücher, sammelst Lieblingszitate, notierst Sterne-Ratings, malst Buchcover ab und schreibst kleine Rezensionen. Es ist ein Bullet Journal ausschließlich für Bücher – gemütlicher, freier und deutlich weniger überfordernd als klassisches BuJo.

Der schöne Nebeneffekt: Nach einem Jahr hast du ein persönliches Andenken an dein Lesejahr, das du auch in zehn Jahren noch mit Freude durchblätterst. Kein Foto in einer App ist da gleichwertig.

Die Grundausstattung: Was du wirklich brauchst

Zum Start reichen drei Dinge – nicht mehr. Alles andere ist Kür, nicht Pflicht.

1. Dot-Grid-Notizbuch (A5)

Das absolute Herzstück deines Reading Journals. Statt Linien oder karierten Seiten hat ein Dot-Grid-Notizbuch feine gepunktete Seiten – flexibel genug für Fließtext, Listen, Tabellen und kleine Zeichnungen. Format A5 ist ideal: groß genug für kreative Layouts, klein genug für die Handtasche.

Achte auf: Hochwertiges Papier (mindestens 80 g/m², besser 100+ g/m²) – dann bluten Fineliner und Highlighter nicht durch. Bindung: fadengebunden liegt besser flach.

2. Fineliner-Set

Für saubere Überschriften, schöne Handschrift und feine Rahmen. Ein gutes Set mit verschiedenen Strichbreiten (0,3 – 0,7 mm) deckt fast alle Anwendungen ab. Fineliner sind pigmentiert, wasserfest und trocknen schnell – kein Verwischen mehr auf der Handkante beim Schreiben.

Mein Tipp: Schwarz reicht am Anfang völlig. Farbige Fineliner kommen später bei den „Nice-to-haves“.

3. Mildliner (Milde Highlighter)

Der BookTok- und Bookstagram-Star schlechthin. Mildliner sind sanft-farbige Highlighter mit doppelter Spitze (dick und dünn) – weder grell wie normale Textmarker noch zu schwach. Perfekt für Genre-Coding, Rahmen, Farbakzente und weiche Schriftzüge. Sie machen jedes Journal sofort „aesthetic“ – ohne dass du zeichnen können musst.

Warum unverzichtbar: Mit einem Set Mildliner sieht dein Journal in 5 Minuten aus wie stundenlang gestaltet. Der beste ROI unter allen Journal-Materialien.

Nice-to-have: Für den Aesthetic-Faktor

Wenn du gerne dekorierst und dein Journal richtig hübsch aufziehen willst, sind diese Materialien Gold wert. Aber wirklich: alles Kür, keine Pflicht.

4. Washi-Tape-Set

Klebeband aus japanischem Reispapier – dünn, halbdurchsichtig, mit tausenden hübschen Motiven. Perfekt für Ränder, Trenner, Fotorahmen und Deko-Akzente. Und das Beste: Washi Tape lässt sich problemlos wieder ablösen, wenn dir das Layout nicht gefällt.

Mein Tipp: Sets mit 6-10 verschiedenen Motiven sind ideal für den Einstieg – dann kannst du variieren, ohne dich für ein Design festzulegen.

5. Vintage-Stempel-Set

Ein Stempel-Set ist perfekt für alle, die sich wiederholende Elemente schnell schön haben wollen. Datumsstempel, Sterne-Ratings, kleine Buchsymbole oder Vintage-Motive – einfach draufdrücken und fertig. Sieht super stylisch aus und spart Zeit, weil du Ratings nicht 100 Mal per Hand malen musst.

Für wen: Alle, die gerne dekorieren, aber nicht stundenlang zeichnen wollen. Auch großartig, wenn deine Handschrift nicht perfekt ist.

6. Farbige Brush Pens

Brush Pens sind Pinselstifte mit flexibler Spitze – perfekt für Handlettering, Kalligrafie-Überschriften und farbige Akzente. Die berühmten Tombow ABT Dual Brush Pens sind der Bookstagram-Klassiker: eine Pinselspitze und eine Fineliner-Spitze in einem Stift, in dutzenden Farben verfügbar.

Achtung: Etwas Übung nötig für schöne Ergebnisse – kein Reingriff und sofort perfekt. Aber die Lernkurve macht Spaß.

7. Book-Aesthetic-Aufkleber

Für alle, die es besonders bookish mögen: Aufkleber mit Buchsymbolen, Genre-Icons, Sterne-Ratings oder literarischen Motiven. Damit lassen sich Seiten in Sekunden füllen und personalisieren – vor allem, wenn du nicht zeichnen möchtest.

Tipp: Sets mit vielen kleinen Motiven sind flexibler als ein paar große Sticker – so hast du für jede Seite Optionen.

Was gehört ins Reading Journal? Content-Ideen

Jetzt die wichtigste Frage: Was schreibst du eigentlich rein? Hier die beliebtesten Elemente – misch dir zusammen, was zu dir passt.

📅 Jahresübersicht & Reading Goals

Am Anfang des Journals: Wie viele Bücher willst du dieses Jahr lesen? Welche Genres? Gibt es ein „Themen-Jahr“ (z.B. „mehr deutsche Autor:innen“)? Notiere deine Ziele – am Ende des Jahres schaust du zurück und siehst, was du geschafft hast.

📚 Book Tracker (das Herzstück)

Für jedes gelesene Buch eine Seite oder Doppelseite: Titel, Autor:in, Genre, Anzahl Seiten, Lesedatum, Sterne-Rating, kurze Rezension, Lieblingszitat. Wer will, malt das Cover ab oder klebt ein Foto ein. Das ist der Kern jedes Reading Journals.

📊 Monats- und Jahres-Statistiken

Am Ende jedes Monats: gelesene Seiten, gelesene Bücher, häufigstes Genre, Durchschnitts-Rating. Am Jahresende: Top 10 Bücher, Genre-Verteilung, Reading-Rekord. Sieht in Diagramm-Form super aus und ist überraschend spannend.

💜 Wishlist & SuB

Eine Seite für „Bücher, die ich noch will“ (Wunschzettel), eine für „Bücher, die im Regal warten“ (SuB – Stapel ungelesener Bücher). Bei jedem Buchladen-Besuch reinschauen, streichen, ergänzen. Wächst zum lebendigen Dokument deiner Lesegewohnheiten.

✍️ Lieblingszitate-Sammlung

Manche Sätze bleiben. Sammle sie separat – am Jahresende hast du die schönsten Textstellen deiner Lesezeit gesammelt. Perfektes Material für Instagram-Stories oder einfach zum Immer-wieder-Nachschlagen.

3 Journal-Stile zum Nachmachen

Welcher Stil zieht dich am meisten an? Lass dich inspirieren – und mach dann deins.

1. Minimalist: Klar, elegant, aufs Wesentliche

Minimalistisches Reading Journal mit klaren Layouts und schwarzer Handschrift

Wenig Deko, viel Raum. Klare Handschrift, schwarze Fineliner, vielleicht ein einzelner Mildliner-Ton als Akzent. Perfekt für alle, die es aufgeräumt lieben oder Angst haben, „falsch“ zu dekorieren. Zeitloser Look, der auch in fünf Jahren noch schön aussieht. Und der große Vorteil: geht mega schnell, du kannst konsequent dabei bleiben.

2. Cottagecore: Romantisch, botanisch, verträumt

Cottagecore Reading Journal mit getrockneten Blumen, Botanik-Illustrationen und Washi-Tape

Verträumt, blumig, mit viel Liebe zum Detail. Getrocknete Blumen zwischen den Seiten, florale Washi-Tapes, weiche Pastelltöne, hand-gemalte Cover-Illustrationen, kleine Doodles. Ideal, wenn du Zeit zum Dekorieren hast und dein Journal jedes Mal beim Aufschlagen zum Highlight machen willst. Perfekt für Romance-, Feel-Good- und Historical-Fiction-Fans.

3. BookTok-Aesthetic: Bunt, verspielt, trendy

BookTok-Aesthetic Reading Journal mit bunten Highlightern, Aufklebern und Doodles

Der Look, den du auf BookTok und Instagram überall siehst. Bunte Mildliner in Pink, Lila, Türkis, viele Buch-Sticker, verspielte Doodles, Sterne-Ratings mit Herzchen, Genre-Coding in kräftigen Farben. Perfekt für Romantasy-, YA- und Dark-Romance-Fans. Auf Pinterest riesengroß angesagt – wer bei Bookstagram mitspielen will, ist hier richtig.

Starter-Tipps: So bleibst du dran

Fang klein an. Der größte Fehler beim Reading Journal ist Perfektionismus. Kauf dir nicht 20 Farben Mildliner und 5 Stempel-Sets, bevor du überhaupt eine Seite gefüllt hast. Notizbuch, ein schwarzer Fineliner, ein Set Mildliner – das reicht komplett.

Pinterest ist dein Freund und dein Feind. Klar, dort findest du wunderschöne Inspiration. Aber wenn du deins mit den Instagram-Perfektions-Journals vergleichst, gibst du nach zwei Wochen auf. Erlaube dir „unperfekt“. Dein Reading Journal ist für dich, nicht für 100.000 Follower.

Erst reinschreiben, dann dekorieren. Ein leeres Journal sieht immer angsteinflößend aus. Beim Bücher-Track: Erst nur den Text notieren (Titel, Rating, kurze Meinung), das Dekor kannst du später ergänzen. Dann bleibst du dabei, auch wenn’s mal schnell gehen muss.

Kombiniere mit deinem Lese-Setup. Ein Reading Journal wird noch schöner, wenn du eine gemütliche Umgebung dazu hast. Wie du dir eine einrichtest, hab ich in meinem Beitrag Leseecke einrichten gezeigt.

Fazit: Weniger Material, mehr Spaß

Ein Reading Journal ist keine Kunst-Investition, sondern ein persönliches Andenken. Die Grundausstattung kostet keine 40 Euro, hält monatelang und macht sofort Spaß. Der Rest ist Kür – und die kannst du dir Stück für Stück zulegen, je nachdem, welche Elemente dir Freude machen.

Mein Tipp: Starte mit Dot-Grid-Notizbuch, einem schwarzen Fineliner und einem Mildliner-Set. Das sind unter 30 Euro und komplett ausreichend, um ein wunderschönes Reading Journal zu führen. Wenn du merkst, dass es dir Spaß macht, ergänzt du nach und nach mit Washi Tape, Stempeln oder farbigen Brush Pens. Aber wirklich: erst starten, dann shoppen. 📚✨

💬 Führst du selbst ein Reading Journal?

Welchen Stil hast du gewählt – oder mischst du? Welches Material willst du nicht mehr missen? Zeig mir dein Journal auf Instagram oder verrate mir in den Kommentaren, was in deins reinkommt. Ich liebe Reading Journals! 📖✨

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Jessica

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Buchblogger aus Leidenschaft. Hier teile ich meine ehrlichen Meinungen zu Büchern, die mich begeistert oder ruiniert haben.

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