⚠️ Kurzer Hinweis: „A Wild Cowboy’s Heart“ enthält Themen wie den Tod des Vaters, den Verlust einer besten Freundin und Ehefrau, Witwer-Trauer und Trauerverarbeitung, familiären Druck und Selbstfindung sowie spicy Szenen. Als Nebenhandlung gibt es einen kleinen Kriminalfall. Wer aktuell mit Trauerthemen empfindlich umgeht, sollte das im Hinterkopf behalten. Die Geschichte behandelt Verlust aber warmherzig und nicht überdramatisch.
Ein Craftbier-Roadtrip durch Colorado. Eine kreative junge Frau, die sich vor ihren Schwestern beweisen will. Ein trauernder Cowboy, der seine Ranch fast nie verlässt. Und eine Freundschaft, die sich in etwas ganz anderes verwandelt. Stacey Kennedy liefert mit „A Wild Cowboy’s Heart“ den Auftakt zur Wild-Hearts-Romance-Reihe – und was mich am meisten berührt hat, ist die zart und langsam wachsende Friends-to-Lovers-Dynamik zwischen Maisie und Hayes. Nicht perfekt, aber wirklich schön – deshalb starke 4 Sterne!
📖 Buchdaten
| Titel: | A Wild Cowboy’s Heart |
| Autorin: | Stacey Kennedy (USA-Today-Bestsellerautorin, über 30 Liebesromane, lebt in Ontario/Kanada) |
| Genre: | Contemporary Romance / Cowboy Romance / Small-Town Romance / Friends-to-Lovers / Spicy Romance |
| Reihe: | Wild Hearts Romance, Band 1 (neue Reihe) |
| Verlag: | LYX / Bastei Lübbe |
| Erschienen: | 2025 (deutsche Erstausgabe) |
| Preis: | ca. 13 € Taschenbuch / E-Book & Hörbuch verfügbar |
| ISBN: | 978-3-7413-0524-3 |
| Schauplatz: | Colorado (Craftbier-Festivals), Hayes‘ Pferderanch |
| Hörbuch: | 7 Std. 17 Min., Dual Narrator: Max Hoffmann und Isabel Kluth |
| Tropes: | Friends-to-Lovers, Widower Hero, Small-Town Romance, Forced Proximity, Road Trip, Grief-to-Love, Starke Frau |
⭐⭐⭐⭐
4 von 5 Sternen
Warmherzige Friends-to-Lovers-Romance mit sympathischer Heldin. Cowboy-Feeling hätte etwas stärker sein können, aber sehr lesenswert!
Worum geht’s?
Maisie Carter ist die jüngste von drei Schwestern und ein wirklich kreativer Freigeist. Eigentlich träumt sie davon, mit ihrer besten Freundin eine Kunst-Galerie zu eröffnen. Als Malerin lebt sie in einer Welt der Farben, Formen und Fantasie. Doch dann verstirbt ihr Vater. Sein letzter Wunsch: Die drei Töchter sollen gemeinsam die Familienbrauerei weiterführen – die „Three Chicks Brewery“. Maisie hat keine Ahnung vom harten Business, aber sie will sich vor ihren älteren Schwestern beweisen. Sie will zeigen, dass auch sie das Zeug dazu hat, ein Familienunternehmen mitzugestalten. Ihr Plan: Sie will das Spitzenbier der Brauerei bei den Craftbier-Festivals in Colorado promoten und zu einem Preisträger machen. Ein ambitioniertes Vorhaben – aber Maisie ist entschlossen.
Doch für die Festival-Tour braucht sie Hilfe. Und wer könnte besser sein als Hayes Taylor? Hayes ist Cowboy, betreibt eine Pferderanch – und war der Ehemann von Maisies verstorbener besten Freundin. Seit ihrem Tod hat sich Hayes stark zurückgezogen. Er will einfach nur auf seiner Ranch arbeiten, allein, ohne Ablenkung, ohne neue Gefühle. Das Letzte, was er in seinem Leben braucht, ist eine Frau. Doch als Maisie ihn um Hilfe bittet, zögert er keinen Augenblick. Nicht nur wegen der Vergangenheit – sondern weil Maisie schon immer seinen Beschützerinstinkt geweckt hat. Und noch andere Gefühle, die er sich selbst kaum eingesteht. Auf der gemeinsamen Festival-Tour durch Colorado folgen auf arbeitsintensive Tage lustvolle Nächte. Weder Maisie noch Hayes können ihre wachsende Anziehung leugnen. Doch Hayes hat ein Geheimnis, das alles zerstören könnte. Ein Roman über Neuanfänge, Trauer, große Gefühle und die leise Kraft der Liebe.
Meine Meinung
Die Friends-to-Lovers-Dynamik – das absolute Herzstück
Das ist für mich der schönste Aspekt des Buches und der wichtigste Grund, warum ich es mit 4 Sternen bewerte. Stacey Kennedy schreibt Friends-to-Lovers wie eine Meisterin. Was besonders schön ist: Die Verbindung zwischen Maisie und Hayes ist keine oberflächliche Bekanntschaft, aus der plötzlich Liebe wird. Sie ist tief und gewachsen. Maisie war die beste Freundin von Hayes‘ verstorbener Frau. Die beiden haben gemeinsam getrauert, gemeinsam gelitten, gemeinsam durchgehalten. Eine Freundschaft, die durch Verlust noch tiefer verwurzelt wurde.
Was Stacey Kennedy so gut macht: Sie zeigt die vorsichtige, tastende Entwicklung von Freundschaft zu Romantik. Es gibt keine plötzlichen Blitzverlieben-Momente. Es gibt kleine, subtile Verschiebungen. Ein Blick, der länger dauert. Ein Wort, das eine neue Bedeutung bekommt. Eine Nähe, die plötzlich intensiver spürbar ist. Diese leise, langsame Entwicklung ist zutiefst berührend – und viel realistischer als viele hektisch aufgebaute Romance-Beziehungen. Denn genau so entstehen echte Liebesbeziehungen oft: aus jahrelanger Freundschaft, aus geteiltem Schmerz, aus dem Erkennen, dass da mehr ist als „nur“ Freundschaft. Für alle, die Slow-Burn-Romance und tiefe emotionale Verbindungen lieben, ist das ein wirklicher Genuss. Kennedys Umgang mit dieser Dynamik verdient absoluten Respekt.
Maisie Carter – die sympathische Heldin
Maisie ist eine wirklich gelungene Hauptfigur. Stacey Kennedy zeichnet sie als kreativen Freigeist mit echter Substanz. Sie ist Malerin, sie liebt die Kunst, sie hat einen eigenen Blick auf die Welt. Sie ist nicht das typische Business-Kalkül-Girl, sondern jemand, der die Welt durch Farben, Formen und Emotionen sieht. Diese künstlerische Perspektive gibt dem Buch eine besondere Note. Und macht Maisie zu einer authentischen, mehrdimensionalen Figur.
Was ich besonders liebe: Maisies Kampf um Anerkennung bei ihren Schwestern. Als jüngste von drei Töchtern kämpft sie ständig darum, ernst genommen zu werden. Sie will zeigen, dass auch die Kreative das Zeug dazu hat, ein Business zu leiten. Diese Motivation ist zutiefst nachvollziehbar. Viele Frauen kennen dieses Gefühl – dass die eigene Kreativität weniger wert sei als „harte“ Business-Fähigkeiten. Maisies Reise zeigt, dass beide Welten wichtig sind – und dass Kreativität sogar der Schlüssel zu innovativem Business sein kann. Für alle Kreativen, die manchmal an ihrem eigenen Weg zweifeln, ist Maisies Geschichte inspirierend. Sie beweist: Man kann Künstler:in sein UND unternehmerisch erfolgreich. Beide Welten schließen sich nicht aus.
Hayes‘ Trauerverarbeitung
Ein besonders gelungener Aspekt: die Darstellung von Hayes‘ Trauer. Stacey Kennedy behandelt den Verlust seiner Ehefrau mit wirklichem Feingefühl. Nichts wird überdramatisiert. Nichts wird verharmlost. Wir sehen einen Mann, der schwer getroffen ist. Der sich in seine Ranch geflüchtet hat. Der Angst vor neuen Verbindungen hat, weil er sie wieder verlieren könnte. Diese Angst ist zutiefst menschlich.
Was Kennedy besonders gut macht: Sie zeigt, dass Trauer und neue Liebe kein Widerspruch sind. Hayes muss seine verstorbene Frau nicht vergessen, um Maisie zu lieben. Er kann beides in seinem Herzen tragen. Diese Wahrheit ist wichtig für alle, die selbst mit Verlust umgehen mussten. Der Weg zurück ins Leben ist kein Verrat an den Verstorbenen. Es ist ein Zeichen von Lebendigkeit. Kennedy vermittelt diese Botschaft ohne Kitsch, ohne Klischees. Auch die Szenen, in denen Hayes über seine Frau spricht, sind emotional stark. Er trägt sie in seinem Herzen – und macht gleichzeitig Platz für Neues. Diese Balance ist erzählerisch anspruchsvoll und wirklich gelungen. Wer selbst mit Trauer umgehen musste oder einen trauernden Menschen begleitet, wird viele bewegende Passagen finden.
Das Setting: Colorado und der Craftbier-Roadtrip
Das Setting ist eine wirklich clevere Wahl. Colorado – das Bundesland der weiten Landschaften, der Rocky Mountains, der Craftbier-Kultur – bietet eine perfekte Kulisse für diese Liebesgeschichte. Der Roadtrip-Aspekt ist besonders reizvoll. Maisie und Hayes fahren von Festival zu Festival, verbringen Zeit im Auto, teilen Hotelzimmer, essen gemeinsam. Diese Forced-Proximity-Situation zwingt sie, sich immer wieder auf einer neuen Ebene zu begegnen.
Was ich besonders originell finde: Der Craftbier-Aspekt. Die Craftbier-Kultur boomt seit Jahren, sowohl in Deutschland als auch in den USA. Stacey Kennedy nutzt dieses Setting geschickt. Wir bekommen Einblicke in die Welt der handwerklichen Braukunst, in die Craftbier-Festival-Szene, in die kleinen Brauereien, die um Anerkennung kämpfen. Für Fans von Craftbier ist das ein wirklich schöner Bonus. Auch für alle, die sich für Handwerkskultur und alternative Business-Modelle interessieren. Der Roman zeigt: Kleine Familienbrauereien können mit den großen Playern mithalten – wenn sie mit Herz, Handwerk und cleverem Marketing arbeiten. Diese Business-Ebene gibt dem Buch eine zusätzliche Dimension.
Die Three Chicks Brewery – die Schwestern-Dynamik
Ein wichtiger Nebenaspekt: die Beziehung zwischen den drei Carter-Schwestern. Die „Three Chicks Brewery“ ist mehr als ein Geschäft. Sie ist das Vermächtnis des verstorbenen Vaters. Ein Ort, an dem die Familie sich neu finden muss. Stacey Kennedy zeichnet die drei Schwestern mit unterschiedlichen Persönlichkeiten, unterschiedlichen Motivationen, unterschiedlichen Beziehungen zu Business und Familie.
Was das besonders spannend macht: Für die kommenden Bände der Wild-Hearts-Romance-Reihe ist ganz klar, dass die anderen beiden Schwestern eigene Geschichten bekommen werden. Wir lernen sie hier kennen, bekommen erste Einblicke in ihre Charaktere und Sorgen, sehen ihre Beziehungs-Dramen sich abzeichnen. Das macht Lust auf die weiteren Bände! Wer Buch-Reihen mit unterschiedlichen Hauptfiguren pro Band mag (ähnlich Bridgerton mit den unterschiedlichen Geschwistern), wird die Wild-Hearts-Romance-Reihe lieben. Stacey Kennedy hat mit dem ersten Band eine wirklich gute Basis gelegt. Ich bin schon gespannt, welche Schwester als Nächstes an der Reihe ist!
Der kleine Kriminalfall im Hintergrund
Ein wirklich origineller Aspekt: die Nebenhandlung mit einem kleinen Kriminalfall. Es gibt Verbindungen zur Polizei, und ein Fall wirft seine Schatten auf die Handlung. Das gibt dem Buch eine spannungssteigernde Ebene, die viele reine Contemporary Romances nicht haben. Stacey Kennedy zeigt hier, dass sie mehr kann als nur klassische Romance – sie kombiniert Genres geschickt.
Was mir besonders gefallen hat: Der Kriminalfall ist nicht dominierend. Er bleibt Nebenhandlung, die die Hauptromance nicht überschattet, aber zusätzliche Spannung bringt. Wer Mystery-Romance und Suspense-Romance mag, wird diese Ebene besonders schätzen. Es erinnert etwas an New-Adult-Suspense-Reihen wie Sparrow Falls oder Christina Kaspars Harpers Ferry – nur mit älteren Charakteren (Contemporary Adult statt New Adult). Für alle, die klassische Cozy-Romance zu langweilig finden, aber auch keinen harten Thriller wollen, ist diese Mischung ideal.
Stacey Kennedys Schreibstil
Stacey Kennedy schreibt leicht, flüssig und mit viel Gefühl. Ihr Schreibstil ist zugänglich, ohne oberflächlich zu sein. Sie schafft es, tiefe Emotionen zu vermitteln, ohne in Kitsch abzurutschen. Ihre Dialoge sind authentisch, ihre Beschreibungen atmosphärisch. Die Dual-POV-Perspektive (wir bekommen sowohl Maisies als auch Hayes‘ Gedanken) funktioniert wirklich gut. Wir verstehen beide Charaktere von innen heraus.
Was Kennedy besonders gut kann: Emotionen zeigen ohne zu erklären. Wenn Maisie an Hayes denkt, spüren wir die Verunsicherung, die Freude, die Angst – ohne dass Kennedy uns die Emotionen labeln muss. Das ist gute Erzählkunst. Über 30 veröffentlichte Romane haben sie zur wirklich routinierten Autorin gemacht. Man merkt beim Lesen: Diese Frau versteht ihr Handwerk. Für alle, die Contemporary Romance mit emotionaler Tiefe suchen und dabei nicht in seichtem Schmalz versinken wollen, ist Stacey Kennedy eine wirklich gelungene Entdeckung. Ich werde definitiv auch ihre anderen Bücher checken – bei über 30 Werken gibt es viel zu entdecken!
Das Hörbuch mit Dual Narrator
Auch das Hörbuch verdient besondere Erwähnung. Mit Max Hoffmann und Isabel Kluth als Dual Narrator wird die Doppel-Perspektive der Geschichte hörbar umgesetzt. Beide Sprecher:innen sind erfahren und bringen die Charaktere lebendig zum Leben. Isabel Kluth kann Maisies kreative, warmherzige Persönlichkeit perfekt vermitteln. Max Hoffmann bringt die stille, verletzte Seite von Hayes brillant rüber.
Mit 7 Stunden 17 Minuten ist das Hörbuch eine ideale Wochenend-Länge. Perfekt für lange Spaziergänge, Autofahrten oder gemütliche Abende auf dem Sofa. Die Dual-Narrator-Technik gibt dem Hörerlebnis eine besondere Intensität – man taucht wirklich in beide Perspektiven ein. Wer sonst Bücher liest, aber gerne mal ein Hörbuch ausprobieren möchte, ist mit dieser Ausgabe bestens bedient. Auch die Hörbuch-Bewertungen von 4,1 Sternen sprechen für die Qualität der Umsetzung. Für alle, die Contemporary Romance auch mal auditiv genießen wollen, eine wirklich lohnende Investition.
Meine Kritikpunkte – warum nicht 5 Sterne
Der Titel „A Wild Cowboy’s Heart“ und der Klappentext haben mich Cowboy-Feeling erwarten lassen – Ranch-Action, Pferde-Szenen, Western-Vibes. Und ja, das gibt es. Aber vielleicht weniger, als ich gehofft hatte. Hayes ist zwar ein Cowboy mit Pferderanch, aber die klassischen Cowboy-Elemente kommen etwas kurz. Der Roadtrip zu Craftbier-Festivals ist Setting-mäßig eher „gemütliche Contemporary Romance“ als „Wilder Westen“.
Für alle, die auf klassische Cowboy-Romance mit Ranch-Action, Pferde-Szenen und Western-Feeling stehen – hier bekommt ihr eher das „Cowboy Light“-Erlebnis. Wenn ihr das ehrlich wisst, könnt ihr eure Erwartungen entsprechend anpassen. Wer sich hauptsächlich für die emotionale Friends-to-Lovers-Story interessiert und den Cowboy-Aspekt eher als „netten Bonus“ sieht, wird das Buch bestens finden. Wer aber tiefe Ranch-Immersion erwartet, wird möglicherweise ein wenig enttäuscht sein. Auch das versprochene „spicy“ ist präsent, aber nicht so heiß wie bei Autorinnen wie Colleen Hoover oder Ana Huang. Das sind meine ehrlichen Kritikpunkte. Sie machen das Buch nicht schlechter – nur anders als eventuell erwartet. Für ein realistisches Erwartungsmanagement wollte ich das ehrlich sagen.
Warum 4 statt 5 Sterne
Warum nicht die vollen 5 Sterne? Wie schon erklärt: Für mich hätte das Cowboy-Feeling etwas stärker sein können. Auch die Spice-Level-Intensität liegt eher im mittleren Bereich – für Fans von sehr expliziten Romances vielleicht zu zurückhaltend. Und die Nebenfiguren (besonders die anderen Schwestern) hätten für meinen Geschmack noch etwas mehr Präsenz haben können – aber das ist ja gerade Sinn einer Reihe: In den nächsten Bänden werden sie sicher ihre eigenen Bühnen bekommen.
Aber: Das sind subjektive Punkte. Wer die Friends-to-Lovers-Dynamik als Hauptreiz sieht (wie ich!), wer emotionale Trauerbewältigung schätzt und wer Small-Town-Romance mit Business-Aspekt liebt, wird das Buch möglicherweise sogar mit vollen 5 Sternen bewerten. Die 4-Sterne-Bewertung ist mein persönliches, differenziertes Urteil. „A Wild Cowboy’s Heart“ ist definitiv ein wirklich empfehlenswerter Reihenauftakt und Stacey Kennedy eine Autorin, die man auf dem Radar behalten sollte. Ich freue mich sehr auf die kommenden Bände der Wild-Hearts-Romance-Reihe!
✅ Was mir gefallen hat
- Zart wachsende Friends-to-Lovers-Dynamik
- Maisie als sympathische, kreative Heldin
- Feinfühlige Trauerverarbeitung von Hayes
- Colorado & Craftbier-Festival als originelles Setting
- Kleiner Kriminalfall als Spannungs-Bonus
- Stacey Kennedys leichter, flüssiger Schreibstil
- Dual-POV-Erzählung funktioniert gut
- Vielversprechender Reihen-Auftakt
❌ Was mich weniger überzeugt hat
- Cowboy-Feeling kommt etwas kurz
- Spice-Level eher moderat, nicht extra hot
- Nebenfiguren etwas blass
- Wer klassische Western Romance erwartet, ist falsch
Mein Fazit
„A Wild Cowboy’s Heart“ von Stacey Kennedy ist ein wirklich schöner Auftakt zur Wild-Hearts-Romance-Reihe. Die zart wachsende Friends-to-Lovers-Dynamik zwischen Maisie und Hayes, Maisie als sympathische kreative Heldin, Hayes‘ feinfühlige Trauerverarbeitung, das originelle Colorado-Craftbier-Setting und Kennedys leichter, warmherziger Schreibstil machen das Buch zu einer wirklich empfehlenswerten Contemporary Romance. Auch der kleine Kriminalfall im Hintergrund gibt der Geschichte zusätzliche Würze.
Meine ehrliche Bewertung: 4 von 5 Sternen. Die Erwartungen an klassisches Cowboy-Feeling werden nicht ganz erfüllt (Hayes ist eher „Cowboy Light“), und der Spice-Level ist moderat statt extra hot. Aber wer Slow-Burn-Romance mit tiefer emotionaler Verbindung und Small-Town-Charme sucht, wird das Buch lieben. Ich freue mich schon jetzt auf die nächsten Bände der Reihe – die anderen Carter-Schwestern haben ihre eigenen Geschichten verdient. Stacey Kennedy ist mit ihren über 30 Romanen definitiv eine Autorin, die man auf dem Radar haben sollte!
Für wen ist das Buch geeignet?
Für Fans von Slow-Burn-Friends-to-Lovers-Romances. Für Leser:innen von Small-Town-Romance-Reihen – „Sparrow Falls“, Sarah Sprinz, Bianca Iosivoni. Für alle, die Contemporary Romance mit emotionaler Tiefe suchen. Für Craftbier-Interessierte und Colorado-Fans. Auch für Bookstagram-Fans, die schöne Cover lieben. Als Wochenend-Lektüre, Urlaubsbuch oder gemütliche Herbst-Winter-Romance perfekt. Ideal für alle, die Trauer-zu-Liebe-Reisen einfühlsam behandelt sehen möchten.
Eher nicht geeignet für:
Leser:innen, die klassische Cowboy-Romance mit viel Western-Feeling, Ranch-Action und Pferde-Szenen erwarten – hier ist der Cowboy-Aspekt eher dezent. Auch nichts für dich, wenn du sehr explizite Spicy-Romances brauchst – Kennedys Spice-Level ist eher moderat. Wer harte Krimis oder Suspense-Thriller sucht, sollte woanders greifen – der Kriminalfall bleibt Nebenhandlung. Und wer mit Trauer-Themen aktuell nicht konfrontiert werden möchte, sollte die Lektüre achtsam abwägen.
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