Annabelle Slator: Dating Rivals

Sie hasst ihn. Er ist arrogant. Und ausgerechnet mit ihm soll sie zusammen die nächste große Dating-App entwickeln. Was als Albtraum beginnt, wird zu einer der charmantesten Rivals-to-Lovers-Romanzen, die ich dieses Jahr gelesen habe. Annabelle Slators Debüt „Dating Rivals“ ist genau das, was Cosmopolitan verspricht: ein Pflichtkauf für Enemies-to-Lovers-Fans. Und mein Herz schlägt eindeutig für Eric. Eine begeisterte 5-Sterne-Rezension.

📖 Buchdaten

Titel:Dating Rivals
Autorin:Annabelle Slator (britische Autorin)
Originaltitel:The Launch Date
Genre:Romance / New Adult / Romantische Komödie / Enemies to Lovers / Workplace Romance
Reihe:Einzelband (Debütroman)
Verlag:Goldmann Verlag (Penguin Random House)
Erschienen:18. Februar 2026 (deutsche Erstausgabe)
Seitenzahl:445 Seiten
Einband:Taschenbuch (auch als E-Book und Hörbuch)
Preis:14,00 € (Taschenbuch)
ISBN:978-3-442-49611-2
Tropes:Rivals to Lovers, Workplace Romance, Only One Hotel Room

⭐⭐⭐⭐⭐

5 von 5 Sternen

Charmante Rivals-to-Lovers-Romance mit Dating-App-Setting und unwiderstehlichem Love Interest. Mein Romance-Highlight 2026!

Worum geht’s?

Grace Hastings hat gerade die schlechteste Phase ihres Lebens. Ihr Verlobter hat sie sitzen gelassen, und auch im Job läuft es alles andere als rund. Doch dann scheint sich eine große Chance aufzutun: Wenn Grace bei der Entwicklung einer neuen, innovativen Dating-App mithilft, winkt endlich die langersehnte Beförderung. Nur ein winziges Problem – sie soll das Projekt ausgerechnet mit ihrem größten Rivalen und Kollegen Eric Bancroft umsetzen.

Das Besondere an der App: Sie soll nicht nur das perfekte Match finden, sondern gleich auch das perfekte erste Date vorschlagen. Und um das zu entwickeln, sollen Grace und Eric eine Reihe dieser Dates persönlich testen. Eric ist ein arroganter Playboy, ganz und gar nicht Grace‘ Typ. Wenn er nur nicht so unverschämt attraktiv wäre. Während die beiden halsbrecherische Wanderungen, chaotische Kochkurse und das gefürchtete „Nur ein Hotelzimmer“-Szenario durchstehen, kommen sie sich immer näher. Und langsam beginnt Grace zu ahnen: Vielleicht ist Eric am Ende doch nicht der Mistkerl, für den sie ihn immer gehalten hat …

Meine Meinung

Team Eric – warum mein Herz für ihn schlägt

Lass mich gleich mit dem Wichtigsten anfangen: Eric Bancroft. Auf den ersten Blick scheint er der typische Romance-Bad-Boy zu sein – arrogant, charmant, unverschämt attraktiv. Aber Annabelle Slator macht etwas richtig Kluges mit ihm: Sie peelt diese arrogante Fassade Schicht für Schicht ab und zeigt, dass Eric viel mehr ist als der Playboy, für den Grace ihn hält. Diese langsame Enthüllung seines wahren Charakters hat mich komplett gepackt.

Was Eric so besonders macht: Er ist emotional intelligent, sensibel hinter der Fassade, und er versteht Grace auf eine Weise, wie es ihr Ex-Verlobter nie konnte. Die Momente, in denen er ihr seine verletzliche Seite zeigt, gehören zu den schönsten des Buches. Slator schreibt einen Love Interest, der nicht durch toxische Bad-Boy-Energie definiert wird, sondern durch echte Tiefe und Wärme. Genau diese Kombination aus Arroganz an der Oberfläche und Sanftheit darunter macht ihn unwiderstehlich.

Die Tropes – und warum sie funktionieren

„Dating Rivals“ bedient gleich mehrere geliebte Romance-Tropes – und Slator weiß genau, wie sie sie einsetzen muss:

  • Rivals to Lovers / Enemies to Lovers – Grace und Eric als Konkurrenten im Job, die sich gegenseitig auf die Palme bringen
  • Workplace Romance – die verbotene Liebe am Arbeitsplatz mit allen Komplikationen
  • Only One Hotel Room – die klassische Forced-Proximity-Szene, die Romance-Fans lieben
  • Forced Proximity – die erzwungene Zusammenarbeit, die alte Mauern einreißt
  • Reluctant Allies – aus widerwilligen Partnern werden Verbündete

Was Slator besonders gut macht: Sie erfindet das Genre nicht neu, sie perfektioniert es. Jedes Trope sitzt am richtigen Punkt, die Spannung zwischen Grace und Eric wird gekonnt aufgebaut, und die „Hate-to-Love“-Wendung fühlt sich glaubwürdig an statt erzwungen. Wer Mhairi McFarlane, Emily Henry oder Ali Hazelwood liebt, wird hier sofort zu Hause sein.

Das Dating-App-Setting

Was diesen Roman von vielen Workplace-Romance-Vertretern abhebt: das frische, hochaktuelle Setting der Dating-App-Entwicklung. Annabelle Slator hat selbst für Tech-Firmen in London gearbeitet, unter anderem bei Bumble – und genau dieses Insider-Wissen merkt man dem Buch an. Die Welt der Start-ups, der App-Entwicklung, des Dating-Marketings wird authentisch und mit Liebe zum Detail beschrieben.

Die Idee, dass Grace und Eric die Dates für ihre eigene App testen müssen, ist genial. Daraus entstehen die schönsten Szenen des Buches: chaotische Kochkurse, halsbrecherische Wanderungen, gemeinsame Abenteuer, die als „Test“ beginnen und immer mehr zu echten Dates werden. Diese Szenen sind charmant, witzig und voller knisternder Spannung. Slator nutzt das Setting clever, um Grace und Eric immer wieder in Situationen zu bringen, in denen ihre Anziehung unausweichlich wird.

Schreibstil & Tempo

Annabelle Slator schreibt flüssig, witzig und mit einem feinen Gespür für scharfsinnige Dialoge. Man merkt, dass sie ein Studium in Kreativem Schreiben hat – die Sätze sitzen, die Pointen treffen, das Tempo stimmt. Die 445 Seiten flogen für mich nur so dahin. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen und habe es in zwei langen Lese-Sessions verschlungen.

Besonders gelungen sind die Dialoge zwischen Grace und Eric. Die schlagfertigen Wortgefechte, die kleinen Sticheleien, das langsame Übergehen von Feindseligkeit zu Vertrautheit – das ist Romance-Handwerk auf hohem Niveau. Man kann die Spannung zwischen den beiden förmlich knistern hören. Genau dafür liest man Enemies-to-Lovers-Romane.

Grace als Hauptfigur

Auch wenn mein Herz mehr für Eric schlägt – Grace ist eine wirklich starke Hauptfigur. Sie ist sympathisch, nahbar und realistisch gezeichnet: eine Frau Anfang 30, die nach einem Beziehungs-Tiefschlag versucht, sich wieder aufzurappeln. Sie ist nicht die perfekte Romance-Heldin, sondern eine ganz normale Frau mit Selbstzweifeln, kleinen Macken und einem großen Herzen. Diese Authentizität macht sie unglaublich liebenswert.

Was ich besonders schätze: Grace lässt sich von Eric nicht „retten“. Sie kämpft selbst um ihre Beförderung, steht für sich ein, behauptet sich in einer männerdominierten Tech-Branche. Eric ist eine Ergänzung zu ihrem Leben, nicht die Lösung ihrer Probleme. Diese Botschaft – moderne Romance mit selbstbewusster Heldin – passt perfekt in die aktuelle Genre-Landschaft.

Die romantische Spannung

Was „Dating Rivals“ zum echten Pageturner macht: die Slow-Burn-Romance zwischen Grace und Eric. Slator nimmt sich Zeit, die Spannung aufzubauen. Erst die Feindseligkeit, dann die widerwillige Zusammenarbeit, dann die ersten Momente von Verständnis, dann das Knistern, dann die Annäherung – jeder Schritt fühlt sich verdient an. Es gibt keine Abkürzungen, keine erzwungenen Wendungen, sondern eine glaubwürdige Entwicklung einer Beziehung.

Die Spice-Level des Buches ist moderat – es gibt einige sinnliche Szenen, aber das Buch lebt vor allem von der emotionalen Spannung, nicht von expliziter Erotik. Wer Romance mit Substanz statt Heißluft sucht, ist hier richtig. Die Liebesszenen sind wunderschön geschrieben und perfekt in den Plot integriert.

Annabelle Slator als Neuentdeckung

Eine kurze Empfehlung am Rande: Annabelle Slator ist mit „Dating Rivals“ auf meine Watchlist gelandet. Die Britin hat bereits weitere Romane geschrieben („Risky Business“), und ich bin gespannt, was als nächstes auf Deutsch erscheint. Ihre Mischung aus authentischem Tech-Setting, frischem Schreibstil und durchdachten Tropes hat echtes Suchtpotenzial. Wer „Dating Rivals“ liebt, wird wahrscheinlich auch ihre nächsten Bücher lieben.

✅ Was mir gefallen hat

  • Eric als vielschichtiger, unwiderstehlicher Love Interest
  • Sympathische, selbstbewusste Hauptfigur Grace
  • Frisches Dating-App-Setting mit Insider-Wissen
  • Geschickte Kombination beliebter Tropes
  • Knisternde Slow-Burn-Romance
  • Schlagfertige, witzige Dialoge
  • Glaubwürdige Beziehungsentwicklung
  • Echter Pageturner – 445 Seiten in 2 Sessions

❌ Kleine Einschränkungen

  • Genretypisch vorhersehbar
  • Klischees gehören zum Spiel
  • Wer hohe Spice-Level erwartet, wird gemäßigt fündig

Mein Fazit

„Dating Rivals“ ist eine der charmantesten Rivals-to-Lovers-Romanzen, die ich seit Langem gelesen habe. Annabelle Slator beweist mit ihrem Debüt, dass sie eine der spannendsten neuen Stimmen im Romance-Genre ist. Ein vielschichtiger Love Interest, eine starke Heldin, ein frisches Setting und eine knisternde Slow-Burn-Spannung – hier stimmt einfach alles.

Klare 5 Sterne und eine wärmste Empfehlung für alle Romance-Fans. Cosmopolitan hat recht: Das ist Pflicht für jeden, der Enemies-to-Lovers liebt. Mein Herz schlägt eindeutig für Team Eric – diese Kombination aus arroganter Fassade und sanftem Kern hat mich komplett gekriegt. Ich kann es kaum erwarten, mehr von Annabelle Slator auf Deutsch zu lesen!

Für wen ist das Buch geeignet?
Für Fans charmanter Rivals-to-Lovers- und Workplace-Romance – Mhairi McFarlane, Emily Henry, Ali Hazelwood, Beth O’Leary, Christina Lauren. Für alle, die durchdachte Tropes, knisternde Slow-Burn-Spannung und starke Hauptfiguren lieben. Auch perfekt für BookTok-Fans, die nach der nächsten Enemies-to-Lovers-Lieblingsromanze suchen. Ideales Geschenk für romantische Lesefreundinnen oder zum Selbstverwöhnen.

Eher nicht geeignet für:
Leser:innen, die Romance grundsätzlich nichts abgewinnen können oder mit klassischen Genre-Klischees Probleme haben. Auch nichts für dich, wenn du sehr hohe Spice-Level erwartest – das Buch ist sinnlich, aber nicht explizit. Wer rein literarisch anspruchsvolle Belletristik bevorzugt, sollte ebenfalls woanders suchen.

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Team Grace oder Team Eric? Und welches Enemies-to-Lovers-Buch hat dich zuletzt komplett aus den Socken gehauen? Schreib mir gerne in die Kommentare – ich bin gespannt auf deine Romance-Empfehlungen!

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Jessica

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